OFEOliver FritzEnergielösungen
Gewerbe-Strom-Check 2027 · für Betriebe mit PV

Mittags erzeugen Sie selbst. Den Rest kaufen Sie zur teuersten Zeit.

Aus dem Netz kommt nur noch der Strom für Abend, Nacht und Winter, also für die Stunden, in denen Strom an der Börse am teuersten ist. Der Lieferant rechnet das ein. Wir haben für Betriebe mit eigener PV-Anlage den Markt danach durchsucht, wer dieses Profil fair bepreist. Schicken Sie uns Ihren Jahresbezug aus dem Netz, Sie bekommen ein Angebot zurück, ohne Termin.

  • Unabhängig
  • Datenbasiert
  • Praxiserprobt
  • Für Lieferstellen von 100 MWh bis 10 GWh
Arbeitspreis Strom, netto, je kWh
2027 im Online-Rechner eines großen Versorgers, mit PV-Anlage17–20 ct

Je größer die PV-Anlage, desto höher der Preis. Die Delle wird eingepreist.

2027 über unseren Lieferantenkreisrund 16 ct

Ohne Lastgang-Prüfung. Kaum mehr, als ein Betrieb ohne PV-Anlage zahlt.

2027 schon gekauft? Mischpreis 2028 bis 2032ab 10,5 ct

Gleicher Preis für fünf Lieferjahre. Ab 2027 gerechnet: rund 12 ct.

Nur Arbeitspreis, ohne Netzentgelte, Umlagen und Steuern. Stand 09.10.2026, für Lieferstellen von 50 MWh bis 1 GWh, je nach Branche und Menge. Details und Bedingungen

Rechnen Sie kurz mit
10.000 €

im Jahr ist jeder Cent wert, bei 1 Mio. kWh Netzbezug.

Aus unserer Beratungspraxis

Wir rechnen jede Woche für Gewerbe und Industrie. Am echten Lastgang.

Einkauf, Netzentgelte, Speicher, Einspeisung und Netzanschluss: Was auf dieser Seite steht, haben wir in den letzten Monaten für Betriebe aus Produktion, Handel, Lebensmittel und Landwirtschaft tatsächlich gerechnet, geprüft oder verhandelt.

über 100 GWh

an flexiblen Stromtarifen, die wir mit parallelem Monitoring betreuen.

100 MWh bis 10 GWh

Jahresverbrauch je Lieferstelle: die Spanne, die wir im Einkauf betreuen.

5 von 11

Speicherrechnungen seit Juli endeten mit „kleiner als angeboten“ oder „nicht kaufen“.

32 %

weniger Energiekosten im Praxisfall, brutto vor Investition. Ein Betrieb ist kein Durchschnitt.

Die PV-Delle

Teuer einkaufen, billig verkaufen. Mit derselben Anlage.

Ihre PV-Anlage deckt den Mittag. Zugekauft wird morgens, abends, nachts und im Winter, also genau dann, wenn Strom am Markt teuer ist. Der Überschuss geht mittags ins Netz, wenn alle einspeisen. Und es wird nicht besser: Je mehr PV im Netz hängt, desto teurer müssen Lieferanten die Delle einpreisen.

13,1 ct

kostete der Restbezug eines Betriebs mit 1 MWp PV am Spot, Oktober 2025 bis September 2026. Das Mittel lag bei 10,4 ct, ohne PV hätte derselbe Betrieb 11,0 ct gezahlt. Jeweils vor Service-Fee.

2,6 ct

war der Überschuss desselben Betriebs am Markt im Schnitt wert. 37 % davon fielen in Viertelstunden mit negativem Preis.

12–22 %

lag der Restbezug hinter PV in unseren Auswertungen dieses Jahres über dem Durchschnittspreis. Im Juni bis zu 60 %.

Was das für den Vertrag heißt

  • Ein dynamischer Tarif reicht Ihnen genau die teuren Stunden zum Börsenpreis durch, plus Service-Fee von üblicherweise 0,4 bis 1,4 ct/kWh.
  • Ein Festpreis misst sich deshalb nicht am Börsenmittel, sondern am Terminmarkt 2027 (12,8 ct), plus rund 2,7 ct für das PV-Profil, plus Marge.
  • Wer das Profil „ohne PV“ angibt, um einen besseren Preis zu bekommen, riskiert Preisanpassung oder Vertragsstrafe. Das Profil muss stimmen.
  • Welche Vertragsform für Ihren Betrieb günstiger ist, entscheidet der Lastgang, nicht die Faustregel.

Beispiel: Betrieb mit 1 MWp PV

  • Angaben: 1 Mio. kWh Netzbezug im Jahr, 1 MWp PV in Überschusseinspeisung, Zweischichtbetrieb werktags von 6 bis 22 Uhr, sonst rund 30 % Grundlast.
  • Simulation: PV mit 1.000 kWh/kWp nach dem tatsächlichen Sonnenverlauf in Deutschland. Die PV deckt rund 640.000 kWh selbst, rund 360.000 kWh gehen ins Netz.
  • Ergebnis: 63 % des Zukaufs fallen in die Monate Oktober bis März. Am Spot hätte der Restbezug rund 13,1 ct/kWh gekostet, 2,7 ct über dem Mittel. Mit 500 bis 1.500 kWp PV lag er zwischen 12,7 und 13,2 ct.
  • Das ist eine Näherung mit Annahmen zum Lastprofil. Mit Ihrem Lastgang wird daraus eine belastbare Rechnung.

Quelle: Day-Ahead-Preise DE-LU und Solarerzeugung Deutschland in Viertelstunden, SMARD (Bundesnetzagentur), 1.10.2025 bis 30.9.2026, eigene Berechnung. Terminmarkt: EEX-Settlement Phelix DE Base Cal-2027, Stand 30.09.2026. Die Prozentwerte stammen aus Lastgang-Auswertungen für Betriebe mit 350 kWp bis 1,8 MWp PV im Jahr 2026.

Was wir gefunden haben

Rund 16 ct für 2027. Ohne Lastgang-Prüfung.

Wer in PV investiert hat, darf dafür beim Strombezug nicht abgestraft werden. Deshalb haben wir für Betriebe aus unserem Kundenkreis eigens gesucht, welcher Lieferant dieses Profil fair bepreist. Das Ergebnis: Der Preis richtet sich nach Branche und Menge, nicht nach Ihrer PV-Delle. Weil die Delle von Jahr zu Jahr teurer wird, lohnt es sich jetzt, auch über 2027 hinaus abzusichern.

LieferzeitraumArbeitspreis je kWh
Nur 202715,7 bis 16,7 ct
Mischpreis 2027 bis 203111,6 bis 12,4 ct
Mischpreis 2027 bis 203211,3 bis 12,2 ct
Mischpreis 2028 bis 2032, wenn 2027 schon gekauft ist10,5 bis 11,3 ct

Netto-Arbeitspreise ohne Netzentgelte, Umlagen, Abgaben und Steuern, Stand 09.10.2026. Spanne je nach Lastprofil der Branche und Jahresmenge. Mischpreis: ein gleichbleibender Preis über alle Lieferjahre bei gleicher Jahresmenge. Die Preise gelten für Lieferstellen von 50 MWh bis 1 GWh im Jahr, für bis zu zehn Lieferstellen und nicht in jedem Netzgebiet. Tagespreise ändern sich täglich, verbindlich ist das Angebot.

2027 schon eingekauft?

Das ist Ende 2026 der Normalfall. Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für 2028 und die Jahre danach, im Mischpreis 2028 bis 2032 ab 10,5 ct. Gekauft wird, wenn der Preis passt, auch während der alte Vertrag noch läuft.

Mehr als 1 GWh je Lieferstelle?

Dann schreiben wir individuell aus, bei einem Kreis von mindestens fünf vorgeprüften Lieferanten und bei Bedarf marktweit bei bis zu zehn. Oliver Fritz betreut diese Lieferstellen persönlich.

Was ein Mischpreis kostet

Er bindet über Jahre. Fällt der Markt, zahlen Sie in den späteren Jahren mehr als nötig. Deshalb gehört er in eine Strategie mit Mengen und Zeitpunkten, nicht in eine Bauchentscheidung. Wir rechnen beide Wege mit Ihnen durch.

Stichtag oder Strategie

Warum die Angebote für 2027 gerade so teuer sind.

Wer jetzt zum Stichtag Strom für 2027 einkauft, kauft nahe am oberen Ende dessen, was der Terminmarkt je verlangt hat. Nicht, weil die Lieferanten schlecht rechnen, sondern weil alle auf denselben Markt kalkulieren. Den Zeitpunkt können Sie trotzdem wählen.

12,8 ct

kostet Strom für das Lieferjahr 2027 am Terminmarkt (Base, ohne Netzentgelte, Umlagen und Steuern). Stand 30. September 2026.

+36 %

in drei Monaten. Vor drei Monaten lag derselbe Kontrakt bei rund 9,4 ct. Wer nach Plan gekauft hat, hat solche Fenster genutzt.

9 von 10

Handelstagen seit 2021 war Strom für 2027 günstiger zu haben als heute. Der Tiefstand lag bei 4,8 ct.

  1. 1

    Strategie einmal festlegen

    Mengen, Zeitpunkte und die Preise, bei denen gekauft wird, auch über mehrere Jahre. Die Vertragsform folgt Ihrem Profil: Festpreis, Tranchen, Spot mit Service-Fee oder eine Mischung.

  2. 2

    Markt beobachten

    Täglich, anhand der Terminmarkt-Settlements. Ein Limit statt eines Stichtags. Sie hören von uns, wenn es etwas zu entscheiden gibt.

  3. 3

    Kaufen, wenn der Preis erreicht ist

    Mit unterschriftsreifem Vertrag, auch wenn der alte noch läuft. Danach Fristen, Rechnungsprüfung und Marktbericht, Jahr für Jahr.

Das ist kein Glück

Unsere Bestandskunden beziehen Strom im Winter 2026/27 zu rund 9 ct/kWh Arbeitspreis, weil sie früh nach Plan gekauft haben. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Kauftag lag in den Lieferjahren 2022 bis 2026 immer mindestens der Faktor zwei.

Einspargarantien geben wir bewusst nicht. Wir zeigen die Rechnung, und Sie entscheiden.

Quelle: tägliche EEX-Settlements Phelix DE Base Cal-2027, bereitgestellt über Energy-Charts (Fraunhofer ISE), Stand 30.09.2026.

Der zweite Schritt

Bezug, Eigenverbrauch und Einspeisung. Zusammen gerechnet.

Der Einkauf ist nur der erste Schritt. Danach rechnen wir den ganzen Betrieb: Lasten in die Sonnenstunden legen, prüfen, ob sich ein Speicher trägt, den Überschuss besser nutzen. So sichert die Anlage am Ende Ihre gesamten Energiekosten ab, nicht nur den Eigenverbrauch. Die Reihenfolge ist fest: erst die Posten ohne Investition, dann die Verträge, dann die Anlagen.

Die echte Last sehen

Der Bezugslastgang zeigt nur, was nach der PV übrig bleibt. Wir rekonstruieren Erzeugung und Verbrauch hinter dem Zähler, in unseren Fällen auf rund 1 % genau. Erst dann wird sichtbar, was sich in die Sonnenstunden verschieben lässt.

Speicher, ehrlich gerechnet

Erst Lastspitze, dann Eigenverbrauch, dann Handel, und nichts doppelt gezählt. Wir rechnen real beschaffbare Größen gegen den Kapitalwert und sagen es, wenn kleiner besser ist oder gar keiner.

Den Überschuss besser nutzen

Direktvermarktung und Marktprämie nachrechnen, Lieferung an einen Nachbarbetrieb prüfen, Volleinspeisung gegenrechnen. Die lohnt sich in unseren Rechnungen fast nie, weil der Netzbezug mehr kostet, als die Einspeisung bringt.

Speicher und Vertrag gemeinsam

Ein Speicher, der am Markt handeln soll, braucht einen Vertrag mit Spot-Anteil. Manche Lieferverträge erlauben die Zwischenspeicherung nur mit Zustimmung. Deshalb entscheiden wir beides zusammen.

Wie das in Zahlen aussehen kann

In einem anonymisierten Praxisfall, einem Betrieb mit rund 720 MWh im Jahr, sanken die Energiekosten um 32 %, brutto vor Investition. Der größte Einzelposten war das Monitoring, ohne Investition, noch vor dem Speicher. Ein Betrieb ist kein Durchschnitt: Das Ergebnis hängt an Profil, Vertrag und Standort.

Drittmengen und Direktleitung

Strom vom Nachbarn, Strom an den Nachbarn. Zu einem fairen Preis.

Neben dem Betrieb steht eine Freifläche, auf dem Nachbardach eine große PV, oder Ihr eigener Überschuss wäre beim Nachbarbetrieb mehr wert als im Netz? Strom über eine eigene Leitung spart Netzentgelt, Umlagen und Abgaben auf die direkt verbrauchte Menge. Was er wert ist, hängt an beiden Seiten. Wir rechnen sie gegeneinander.

Der faire Preis

Ein Band zwischen dem, was die Anlage mindestens braucht, und dem, was der Strom dem Abnehmer höchstens wert ist, je direkt verbrauchter kWh. Dazu, was wirklich entfällt und was bleibt: Ohne Speicher sinkt der Leistungspreis nicht.

Richtig dimensioniert

Ausgelegt auf einen hohen Direktverbrauch, damit kein teurer Überschuss entsteht. Und mit der Frage, was die Drittmenge mit dem Preis Ihres Reststrom-Vertrags macht: Je kleiner und spitzer der Rest, desto teurer kann er werden.

Die Konstruktion prüfen

Kundenanlage oder Netz, Stromsteuer, Messkonzept, Abgrenzung der Drittmengen. Seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Kundenanlage ist das kein Formular mehr. Den Vertrag gestaltet Ihr Anwalt, wir liefern die Zahlen.

PPA und Teilmengen

Für größere Betriebe kommen Bänder aus Wind- oder PV-Parks in Frage, eingebunden in den Liefervertrag. Der teuerste Punkt ist oft nicht der Preis, sondern die Klausel zu negativen Preisen. In einem Fall haben wir statt der angebotenen großen Fixmenge nur einen kleinen Base-Anteil empfohlen, weil der Rest bei Ihrem Profil zur Marktwette geworden wäre.

Was wir dabei nicht tun

Wir empfehlen nur physische Lieferverträge und Tranchen darin, keine Finanzprodukte wie Futures oder finanzielle PPAs. Und wir sagen offen, wo ein Projekt an Recht, Kabel oder Kosten scheitert.

Was wir für Gewerbe und Industrie tun

Einkauf, Netz, Anlage. Alles, was am Strom hängt.

Der Arbeitspreis ist ein Hebel von vielen. Wir bewerten Einkauf, Netzentgelte und Anlagen gemeinsam und sagen Ihnen, welcher Hebel bei Ihnen zuerst kommt.

Strombezug und Vertrag

  • Vertragsform zum Profil: Festpreis, Tranchen, Spot oder Mischung
  • Einkauf über vorgeprüfte Lieferanten, bei Bedarf marktweite Ausschreibung
  • Beschaffungsstrategie mit Preisschwellen über mehrere Lieferjahre
  • Marktbericht, Fristen und Rechnungsprüfung, Jahr für Jahr

Verträge und Rechnungen prüfen

  • Angebot und laufenden Vertrag gegen Lastgang und Börse nachrechnen
  • Versteckte Aufschläge, Absicherungsbänder, Speicher- und PV-Klauseln
  • Mengen- und Messfehler gegen die eigene Messung
  • Klares Urteil: bleiben, nachverhandeln oder wechseln

Netzentgelte und Umlagen

  • Atypische Netznutzung bis zur Anzeige, für unter 10 GWh bis Ende 2028
  • Ermäßigter Aufschlag für besondere Netznutzung über 1 GWh, nur auf Meldung
  • Netzebene, Konzessionsabgabe, Leistungspreis und Jahreshöchstlast
  • Hinweis auf Frist und Voraussetzungen der Stromsteuer-Entlastung

Speicher und Energiemanagement

  • Speicher-Check mit ehrlichem Ergebnis, auch „nicht kaufen“
  • Bestandsspeicher richtig regeln, bevor erweitert wird
  • Messung je Verbraucher und Steuerung nach Börsenpreis
  • Energiemanagement flexibilitee: BAFA-gelistet, bis 45 % Zuschuss (EEW Modul 3)

Netzanschluss, PV-Erweiterung, Redispatch

  • Vorprüfung der Zertifizierungsschwellen nach VDE-AR-N 4110
  • Absage des Netzbetreibers prüfen, flexible Netzanschlussvereinbarung
  • Messkonzept, das zum Betrieb passt
  • Redispatch: Nichtbeanspruchbarkeit bemessen, Mehrbezug beziffern

Wirtschaftlichkeit und Zweitmeinung

  • Kapitalwert, Rendite und Schuldendienst je Jahr, mit Szenarien
  • Unterlagen für die Bank
  • Zweitmeinung zu PV-, Speicher- und Vermarkterangeboten
  • Industriestrompreis: Anspruch nach Wirtschaftszweig prüfen

Für Produktion, Handel, Lebensmittel, Logistik, Landwirtschaft und Hotellerie, von 100 MWh bis in die Industrie. Deutschlandweit. Keine Hersteller- oder Lieferantenbindung.

Aus unserer Beratungspraxis

Sechs Fälle aus diesem Jahr. Anonym, aber nachgerechnet.

Der größte Beitrag einer Begleitung ist oft nicht der gefundene Hebel, sondern der verworfene. Ihr Betrieb ist damals richtig aufgesetzt worden. Seitdem haben sich Preise, Regeln und Fristen um ihn herum geändert.

Restbezug

Spot wäre teurer gewesen

Ein Betrieb mit PV wollte auf einen Spottarif wechseln. Am Lastgang gerechnet, hätte Spot nur gewonnen, wenn der Restbezug höchstens 8,5 % über dem Börsenmittel gelegen hätte. Mit der PV lag er 18 % darüber. Der Festpreis war die bessere Wahl.

Vertrag

Teuren Ausstieg vermieden

Ein Industriebetrieb mit rund 5 GWh vermutete eine Mischpreis-Klausel in seinem Vertrag. Wir haben die Abrechnung aus 14 Rechnungen nachgebaut: Der Vertrag war fair. Gefunden haben wir dafür eine Klausel, die einen späteren Speicher von der Zustimmung des Lieferanten abhängig macht.

Rechnung

Mehr berechnet als gemessen

Formal korrekte Rechnungen, aber die Mengen lagen 18 % über der eigenen Messung, und die Leistungsmessung war seit Monaten gekappt. Reklamiert beim Netzbetreiber, mit der Messung als Beleg.

Speicher

Halb so groß, besser gerechnet

Angeboten waren 250 kW. Am Lastgang gerechnet, hatte der halb so große Speicher rund 59.000 € weniger Investition und rund 36.000 € mehr Kapitalwert.

Netzentgelt

Atypik: mehr als dreimal so viel

Die übliche Faustrechnung ergab rund 1.900 € im Jahr. Mit dem passenden Preissystem und den richtigen Schwellen gerechnet, waren es rund 6.400 €. Weil die Atypik unter 10 GWh nach dem Festlegungsentwurf Ende 2028 endet, zählt jedes Jahr davor.

Redispatch

Abgeregelt, auch für den eigenen Bedarf

Seit Oktober 2024 schaltete der Netzbetreiber die PV eines Werks bei jeder Abregelung ganz ab, auch den Teil, den das Werk selbst verbrauchte. 2025 kam dadurch 44 % weniger PV-Strom im Werk an als im Jahr davor. Entschädigt wird nur die Einspeisung. Seit Januar 2026 ist der Eigenbedarf als Nichtbeanspruchbarkeit gemeldet, den Mehrbezug davor haben wir aus dem Bezugslastgang beziffert.

Anonymisierte Fälle aus Projekten zwischen Juli und Oktober 2026. Ein Betrieb ist kein Durchschnitt: Das Ergebnis hängt an Betrieb, Vertrag und Standort.

Ihr Angebot

Jahresbezug schicken. Angebot zurückbekommen.

Zwei Zahlen reichen: Ihr Jahresbezug aus dem Netz und das Jahr, ab dem Sie einen neuen Vertrag brauchen. Sie bekommen ein Angebot zurück, ohne Termin. Passt Ihr Vertrag, sagen wir Ihnen das genauso. Erst vergleichen, dann unterschreiben.

Was wir brauchen

  • Jahresbezug aus dem Netz in kWh, je Lieferstelle
  • Ab welchem Jahr Sie einen neuen Vertrag brauchen
  • Leistung Ihrer PV-Anlage in kWp
  • Wenn zur Hand: letzte Stromrechnung, ein Foto reicht

Sie haben unsere Mail bekommen? Dann antworten Sie einfach darauf.

Für den zweiten Schritt brauchen wir den Lastgang 2025 in Viertelstundenwerten. Haben Sie ihn nicht zur Hand, holen wir ihn mit Ihrer Vollmacht beim Netzbetreiber, pauschal 49 €. Vollmacht als PDF, am Bildschirm ausfüllbar.

Ihre Angaben nutzen wir für das Angebot und, wenn Sie das wünschen, für die weitere Beratung. Details: Datenschutzerklärung.

So geht es danach weiter, wenn Sie wollen

  1. 1

    Angebot, in der Regel binnen weniger Tage

    Ohne Termin. Mit dem Preis für Ihr Lieferjahr und, wenn Sie wollen, dem Mischpreis über mehrere Jahre.

  2. 2

    Lastgang und Verträge

    Den Viertelstunden-Lastgang und die laufenden Verträge sehen wir uns gemeinsam an. Sie müssen nichts suchen, was wir selbst beschaffen können.

  3. 3

    Gesamtrechnung, in der Regel binnen zwei Wochen

    Bezug, Eigenverbrauch und Einspeisung zusammen, dazu Netzentgelte, Fristen und die Frage, ob ein Speicher trägt.

  4. 4

    Umsetzen. Danach Jahr für Jahr.

    Marktbeobachtung, Fristen, Rechnungsprüfung. Die Strategie ist auf zehn Jahre und länger angelegt, nicht auf die nächste Unterschrift.

Zeitangaben sind Erfahrungswerte, keine Garantie. Was wir zusagen, ist die Fristenüberwachung.

Oliver Fritz Energielösungen

Was wir empfehlen, haben wir selbst durchgerechnet.

Oliver Fritz Energielösungen berät zu Einkauf, Netzentgelten, Erlösen und Flexibilität. flexibilitee ist unser Energiemanagement, batteree unsere Speicher-Analyse. Oliver Fritz ist Vorstand zweier Biogas-Genossenschaften und fährt seit 2014 flexibel am Strommarkt. Unabhängig. Datenbasiert. Praxiserprobt.

„Wer in PV investiert hat, sollte beim Strombezug nicht schlechter dastehen als ohne. Auch bei geringerem Restbezug macht es noch Sinn, den Einkauf für den Rest zu optimieren.“

Oliver Fritz, Gründer

Zum Festlegungsverfahren AgNes der Bundesnetzagentur, der Reform der Netzentgelte ab 2029, haben wir am 08.08.2026 aus der Beratungspraxis Stellung genommen. Betriebe zwischen 1 und 10 GWh Jahresverbrauch sind dort kaum eigenständig vertreten, obwohl die Reform sie besonders trifft.

  1. 2011Eigene Biogasanlage
  2. 2014Betriebsleitung einer genossenschaftlichen Biogasanlage, Flexibilisierung und Direktvermarktung
  3. 2018Vertrieb Erzeugungsflexibilität im Strom- und Gashandel, erste Beratungsmandate
  4. 2020Gründung Oliver Fritz Energielösungen
  5. 2025Vortrag „Kostendruck auf Biogasanlagen“, Biogas Convention Nürnberg
  6. 2026Stellungnahme zum Festlegungsverfahren AgNes der Bundesnetzagentur
Häufige Fragen

Was Betriebe mit PV uns als Erstes fragen.

Warum soll mein Strom teurer sein, nur weil ich PV habe?

Nicht Ihr Strom wird teurer, sondern der Teil, den Sie noch zukaufen. Er fällt in die Stunden, in denen Strom am Markt teuer ist. Ein Lieferant, der Ihren Lastgang sieht, preist das ein. Ein Lieferant, der nach Branche und Menge kalkuliert, nicht.

Ist das Angebot wirklich ohne Lastgang?

Ja. Der Preis richtet sich nach dem Lastprofil Ihrer Branche und der Jahresmenge. Wichtig ist, dass die Angaben stimmen, auch zur PV. Den Lastgang brauchen wir erst für den zweiten Schritt, die Optimierung.

Wir haben 2027 schon eingekauft.

Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt für 2028 und die Jahre danach. Gekauft wird, wenn der Preis passt, auch während der alte Vertrag noch läuft. Bis dahin bleiben Netzentgelte, Fristen und Rechnung.

Ist ein dynamischer Tarif nicht günstiger?

Für einen gleichmäßigen Verbrauch oft ja. Hinter einer großen PV kaufen Sie damit aber genau die teuren Stunden zum Börsenpreis, plus Service-Fee. Ob Spot oder Festpreis für Ihren Betrieb besser ist, zeigt der Lastgang. Mit einem Speicher kann die Antwort anders ausfallen.

Lohnt sich bei uns ein Speicher?

Vielleicht. Wir rechnen das mit Ihrem Lastgang und real beschaffbaren Größen. In fünf von elf Speicherrechnungen seit Juli war unser Ergebnis: kleiner als angeboten oder gar nicht.

Bekommen wir den Industriestrompreis?

Das hängt am Wirtschaftszweig der Abnahmestelle, nicht an der Menge. Viele Branchen stehen nicht auf der Liste. Wir prüfen den Anspruch und bereiten die Zahlen vor.

Stellen Sie die Anträge für die Stromsteuer?

Nein. Wir weisen auf Frist und Voraussetzungen der Entlastung nach § 9b StromStG hin und bereiten die Zahlen vor. Den Antrag stellen Sie oder Ihr Steuerberater.

Geben Sie eine Einspargarantie?

Nein, bewusst nicht. Wir zeigen die Rechnung, benennen Risiken und raten ab, wenn eine Maßnahme nicht trägt. Zugesagt wird die Fristenüberwachung.

Was kostet das?

Das Angebot für Ihren Strombezug kostet Sie nichts. Holen wir den Lastgang mit Ihrer Vollmacht beim Netzbetreiber, kostet das pauschal 49 €. Alles Weitere bekommen Sie als Festpreis-Angebot, bevor Sie etwas beauftragen.

Termine rund um den Strombezug

  • 31.03.Meldung für den ermäßigten Aufschlag für besondere Netznutzung (über 1 GWh je Abnahmestelle)
  • 31.03.2027Antragsfrist Industriestrompreis für das Jahr 2026
  • 30.09.Anzeige der atypischen Netznutzung bei der Bundesnetzagentur
  • 31.10.Netzbetreiber veröffentlichen die Hochlastzeitfenster für das Folgejahr
  • 31.12.Frist für die Stromsteuer-Entlastung nach § 9b für das Vorjahr
  • monatlichMeldung der Nichtbeanspruchbarkeit im Redispatch, bis zum 4. Werktag des Folgemonats, nicht rückwirkend
  • 31.12.2028Ende der atypischen Netznutzung unter 10 GWh (Festlegungsentwurf AgNes)

Die Fristen Ihres Betriebs überwachen wir für Sie, sobald wir zusammenarbeiten.

Nächster Schritt

Was kostet Ihr Reststrom 2027? Finden wir es heraus.

Jahresbezug aus dem Netz und das Jahr, ab dem Sie einen neuen Vertrag brauchen, per Mail. Oder fünf Minuten am Telefon mit der Rechnung daneben. Sie bekommen ein Angebot zurück, ohne Termin.

Ihr Ansprechpartner: Oliver Fritz, Gründer · o.fritz@gewerbe-strom-check.de